Sanitation Safety Planning

Training und Coaching der HauptakteurInnen für die erfolgreiche Umsetzung des von der WHO empfohlenen Ansatzes zum Management lokaler Gesundheitsrisiken, SSP

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Weltweit
  • 2014 - laufend

  • Kunde

    Weltgesundheitsorganisation (WHO)

    Begünstigte

    Wir arbeiten mit lokalen Behörden, DienstleisterInnen, UnternehmerInnen und Agenturen entlang der sanitären Dienstleistungskette.  

    Schlüsselpartner

    Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH)
    Nationale Landwirtschaftliche Universität La Molina (UNALM), Peru
    Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO)

    Im Jahr 2012 begann die Weltgesundheitsorganisation im Rahmen der DEZA-Initiative „Resource Recovery and Reuse“ (RRR) mit der Entwicklung einer Risikomanagement-Methode, die auf Abwassersysteme und insbesondere auf die Wiederverwendung angewendet werden sollte. Diese Bemühungen wurden von der Notwendigkeit angetrieben, sicherzustellen, dass die Praktiken zur Wiederverwendung von Abwasser und Fäkalien keine Risiken für die Gesundheit von SanitärarbeiterInnen, AgrarfachökonomInnen und Gemeinden darstellen. Als Teil des RRR-Konsortiums haben wir uns sofort in den Prozess der «Sanitation Safety Planning» eingebracht, insbesondere durch die Unterstützung von kleiner Sanitär- und WiederverwendungsunternehmerInnen in Indien, Uganda, Peru und Vietnam.

    Heute ist die Sanitation Safety Planning (SSP) der von der WHO empfohlene Ansatz für die lokale Risikobewertung und das Management der gesamten Sanitärwertschöpfungskette. Er wird nicht nur für Wiederverwendungssysteme angewandt, sondern um die Sicherheit in allen Arten von Sanitärsystemen zu gewährleisten: offsite (oder kanalisiert), onsite (wie Fäkalschlamm-Management) und dezentral (wie auf DEWATS basierend). Weiterhin, die Methodik unterstützt SanitärversorgerInnen und Behörden bei der Identifizierung von inkrementellen Verbesserungen auf jeder Stufe der Sanitärversorgungskette, um eine schrittweise Umsetzung in Richtung der Sanitärziele zu ermöglichen und eine Priorisierung der Investitionen nach dem höchsten Gesundheitsrisiko zu erlauben.

    Als seecon unterstützen wir die WHO in ihrem Bemühen, die Umsetzung der Sanitation Safety Planning auf der ganzen Welt zu fördern, indem wir die Kapazitäten der verschiedenen Interessengruppen aufbauen und Schulungsinstrumente entwickeln. Konkret haben wir die folgenden Aufgaben durchgeführt und sind immer noch damit betraut:

     

    Mitgestalten und Designen

    • Entwicklung der SSP-Training Strategie und des Aktionsplans.

     

    Stärken

    • Moderation von SSP-Face-to-Face-Trainings in Kolkata, Indien (2016), Richmond, Großbritannien (2017), Lima, Peru (2017) und Bonn, Deutschland (2019).

    • Vorbereitung und Durchführung des SSP-Online-Trainings „Maximizing health impact of sanitation systems“ im Dezember 2020. 

     

    Erreichen und Verbinden

    • Anpassung des SSP-Handbuchs unter Berücksichtigung des Klimawandels und unter Einbeziehung von Informationen aus den WHO-Leitlinien für Sanitärversorgung und Gesundheit 2018.

    • Aktualisierung des SSP-Trainer-Pakets, einschließlich Handbuch und Schulungsmaterial. 

    Weitere Information

    • Sieh dir den SSP MOOC-Vortrag an, mit Kate Medlicott, WHO Sanitation and Wastewater Team Leader (auf Englisch)

    • Lies das SSP-Faktenblatt in unserer SSWM-Toolbox

    • Sie können das SSP-Handbuch 2016 herunterladen, indem Sie hier klicken

    Lass uns zusammenarbeiten!

    Wenn du einen SSP-Prozess in einer Lokalität initiieren und damit AkteurInnen schulen oder den Prozess coachen willst, kontaktiere uns bitte. Wir können dir helfen, SSP in die Tat umzusetzen!

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