Projektstandort

Indien, Peru, Uganda und Vietnam

Kontakt

Martin Wafler
Project Manager
Mobile: +43 664 450 83 13
Mail: martin.wafler@seecon.ch

Leonellha Barreto Dillon
Senior Partner
Mobile: +41 79 511 02 54
Mail: leonellha.barreto-dillon@seecon.ch

Resource Recovery & Reuse, Phase I

Umsetzung von RRR-Geschäftsmodellen in Indien, Peru, Uganda und Vietnam

Die Rückgewinnung von Nährstoffen, Wasser und Energie aus häuslichen und landwirtschaftlichen Abfällen gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Dies ist insbesondere in Ländern mit geringen Einkommen der Fall, in denen der Wassersektor oftmals stark subventioniert wird und ständig mit Problemen in der Grundversorgung kämpft. Eine Lösung bietet der RRR-Ansatz (Resource Recovery & Reuse, Wertstoffrückgewinnung und sichere Wiederverwendung). Dieser Ansatz geht weit über den Umweltschutz hinaus und bietet praktikable, wachstumsfähige und kostendeckende Lösungen.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit hat das RRR-Projekt ins Leben gerufen, um ein Umdenken im Abwassermanagement zu bewirken: Während man Abfälle bisher primär beseitigen wollte, verfolgt dieses Projekt einen kreislauforientierten Ansatz. Feste und flüssige Abfälle sollen in geschäftsorientierter Form wiederverwendet werden. Damit kann die öffentliche Gesundheit und die Umwelt besonders in ökonomisch benachteiligten Städten und Agglomerationen in Entwicklungsländern geschützt werden.

Das Projekt wird von den folgenden Partnern umgesetzt: Dem International Water Management Institute (IWMI), dem Wasserforschungsinstitut EAWAG der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH, dem Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut (Swiss THP), der Weltgesundheitsorganisation WHO und cewas.

Im Rahmen von cewas plante, entwickelte und organisierte das seecon-Team in diesem Projekt massgeschneiderte Kurse zur Geschäftsentwicklung im RRR-Bereich und hat langfristige Coachings für Start-Ups in den Sektoren Wasser, Abwasser und Ressourcenmanagement angeboten. Das RRR-Projekt hat zudem dazu beigetragen, Forschungsinstitute und Unternehmen im Bereich zu vernetzten, was wiederum den Wissenstransfer und die Kommunikation gestärkt hat.